Winterliche Ausflugsideen im Kreis Esslingen

Winterliche Ausflugsideen im Kreis Esslingen

Winterliche Ausflugsideen im Kreis Esslingen

 

Wasserfall - Drei Schluchten

Winterzauber auf der Schwäbischen Alb

Wo zeigt sich der Winter auf der Alb von seiner schönsten Seite?

 

Der Winter ist zurück! Frau Holle ist wieder durchgestartet und hat die Schwäbische Alb in ein weißes Kleid gehüllt. Jetzt lohnt es sich, die warme Stube zu verlassen. Hier gibt es 5 Tipps, die den Geldbeutel nicht noch zusätzlich belasten. Alle Ziele sind kostenlos und natürlich auch ohne Schnee empfehlenswert. 

Ritterlicher Spaß: Burgruine Reußenstein

 

Die Burgruine Reußenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit. Auf einer Höhe von 760 Metern thront sie auf einem Felsen über dem Neidlinger Tal. Von der Burg aus dem 13. Jahrhundert hat man eine herrliche Aussicht auf das Neidlinger Tal und den Kletterfelsen in der direkten Nachbarschaft.

Tipp: Rund 700 Meter sind es vom nahegelegenen Wanderparkplatz bis zur Burg. Ein kleiner Spaziergang, der immer wieder schöne Blicke auf die Burg ermöglicht, startet am Wanderparkplatz Bahnhöfle. Wer in den Siebenmeilenstiefeln unterwegs ist, kann auf dem 14 Kilometer langen Löwenpfad „Filsursprung-Runde“ rund um den Reußenstein wandern.

Schon die Ritter kannten die schönsten Fleckchen der Alb: Burgruine Reußenstein

Einzigartig auf der Alb: Schopflocher Moor

Wenn die Pfeifengras- und die Streuwiesen im Winterschlaf sind, heißt es noch lange nicht, dass im Schopflocher Moor Tristesse einkehrt. Auch im Winter entfaltet das einzige Hochmoor der Schwäbischen Alb einen besonderen Reiz. Es kann einfach auf einem Schwellenweg entdeckt werden. Das durch Albvulkanismus entstandene Moor ist das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis Esslingen.

Tipp: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz beim Otto-Hoffmeister-Haus in Lenningen-Schopfloch. Wer weitere vulkanische Zeugen entdecken will, kann auf einem Rundwanderweg gleich noch das Randecker Maar, einen der größten Vulkanschlote der Alb, besichtigen.

Wasserfall - Drei Schluchten

Auf sicheren Bohlen durchs Schopflocher Moor

Ein Hauch von Schottland: Freilichtmuseum Beuren

Obwohl das Museum im Winter geschlossen hat, ist es einen Besuch wert. Während die Wandersleute dick eingemummelt in Daunenjacke, Mütze und Schal sind, scheinen sich die Schottischen Hochlandrinder vor dem Museum im Schnee besonders wohl zu fühlen. Sie sind ein beliebtes Fotomotiv. Vor allem, da sie vor der malerischen Kulisse der Fachwerkhäuser des Freilichtmuseums und der Schwäbischen Alb mit der Burg Teck stehen.

Tipp: Beim Parkplatz am Freilichtmuseum startet der Premiumspazierwanderweg „hochgehnießen“.

Wasserfall - Drei Schluchten

Schottische Hochlandrinder vor historischer Kulisse

Geschichtsträchtige Alb: Burg Hohenneuffen und keltisches Oppidum

Einen weiten Blick bietet der Aussichtspunkt „Die Brille“, einem Kunstwerk von Karl Schwarz, zwischen Erkenbrechtsweiler und dem Flugplatz Hülben. Auch ohne diese überdimensionale Sehhilfe schweifen die Augen über das Neuffener Tal bis zur Festungsruine Hohenneuffen. Der Wanderparkplatz Hochholz ist gleich in der Nähe.

Tipp: In der Nähe der Brille beginnt der knapp fünf Kilometer lange Spazierwanderweg „hochgehsiedelt“. Interessierte können in die Geschichte der Menschen auf der Schwäbischen Alb eintauchen. Die Tour führt entlang des keltischen Oppidums und zur Burg Hohenneuffen.

Wasserfall - Drei Schluchten

Durch die Brille betrachtet: Burg Hohenneuffen 

Ein Gesamtkunsterk: Sinterterrassen Gutenberg

In Gutenberg, einem Ortsteil von Lenningen, lässt man sich gerne von dem Naturschauspiel der Sinterterrassen beeindrucken. An den Gefällestufen der Weißen Lauter am Ortsrand bildeten sich Sinterterrassen und -becken aus Kalktuff, über die das Wasser in Kaskaden plätschert. Das sonst so üppige Grün weicht im Winter einer bizarren Eiswelt aus Zapfen und anderen kleinen Naturskulpturen. Das Geotop ist ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Es wurde vom Geopark Schwäbische Alb im April 2017 als erster Geopoint im Landkreis Esslingen ausgezeichnet.

Tipp: Eine Rundwanderung, die am Parkplatz in Gutenberg startet, verbindet die Sinterterrassen mit der Gutenberger Höhle (bis Ende April geschlossen) und dem Aussichtspunkt Krebsstein.

Wasserfall - Drei Schluchten

Ein zerbrechliches Naturwunder: Sinterterrassen Gutenberg

Weitere spannende Ziele auf der Alb, die dir gefallen könnten

Felsenrunde Bad Überkingen

Felsenrunde Bad Überkingen

Majestätische Felsen und traumhafte Aussichten hoch über dem Filstal kannst du auf dem „Löwenpfad“ Felsenrunde in Bad Überkingen auf der Schwäbischen Alb genießen. Auf dem zweitschönsten Wanderweg Deutschlands erwartet dich zu jeder Jahreszeit ein Naturerlebnis der Extraklasse (…)

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Winterliche Ausflugsideen im Kreis Esslingen

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Auf der Schwäbischen Alb zeigt sich der Kreis Esslingen von seiner ursprünglichen Seite. Wenn Frau Holle im Winter durchstartet und die Schwäbische Alb in ein weißes Kleid hüllt, dann lohnt es sich, die warme Stube zu verlassen. Hier findest du 5 lohnende Ausflugstipps, die du kostenlos erleben kannst. (…)

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5 schönste Winterwanderungen Schwäbische Alb

5 schönste Winterwanderungen Schwäbische Alb

Die 5 schönsten Winterwanderungen auf der Schwäbischen Alb

 

Wasserfall - Drei Schluchten

Winterzauber auf der Schwäbischen Alb

Top 5 Winterwanderungen auf der Schwäbischen Alb

 

Wandern ist nur etwas für die warme Zeit? Oh nein, gerade wenn der Winter die Schwäbische Alb in ein weißes Kleid hüllt, ist es Zeit für ein zauberhaftes Erlebnis. Sobald die weiße Pracht unter deinen Stiefeln knirscht, die Flocken in den Zweigen glitzern und mit ein bisschen Glück sogar die Sonne scheint, dann hält dich nichts mehr in der warmen Stube. Hier findest du die Top 5 der Winterziele.

wasserfall drei Schluchten Region Stuttgart Baden Württemberg

Eiskaltes Schneeparadies bei Bad Boll

5. Platz: Winterwanderung Berta-Hörnle-Tour

 

Wer sagt, dass nur geräumte Wanderwege – zumal oft Strecken – für eine Wintertour taugen? Der Löwenpfad „Berta-Hörnle-Tour“ in Bad Boll im Landkreis Göppingen entfaltet gerade auch im Winter seine ganze Pracht. Auf dem als „traumtour“ zertifizierten Qualitätsweg erwartet dich ein Höhepunkt nach dem anderen.

Die Rundwanderung führt dich vorbei an den Spuren der ehemaligen Bertaburg. Auf einem Stück deines Weges schlängelst du dich auf dem Naturpfad „Sinneswandel“ über Wurzeln und Bachläufe. Du balancierst über die schmale Holzbrücke, schaukelst in der Baumwipfelmatte oder staunst über ein rotes Baumfeld. Beim Tempele – der einst für König Wilhelm I. als „Belvedere“ erbaute Aussichtsplatz – hast du einen atemberaubenden Blick über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Ein paar Höhenmeter später auf dem Hörnle schweifen deine Augen weit über das Albvorland. Am Wochenende kannst du dich in der über 100 Jahre alten Kornberghütte aufwärmen und mit deftigen Landjägern oder deinem eigenen Rucksackvesper stärken.

Tourinfos
Länge: 14,5 km
Höhenmeter: 357 hm
Schwierigkeitsgrad: mittel
Tipps: Trittsicherheit und feste Stiefel mit gutem Profil erforderlich, es gibt oft matschige Passagen.

Du willst am liebsten gleich loswandern? Hier findest du die Tour.

4. Platz: Winterwanderung Uracher Wasserfälle

 

An frostigen Tagen ist der Uracher Wasserfall mit bizarren Eiszapfen geschmückt. Imposante Eisskulpturen wachsen von der Fallkante in die Tiefe. Gefrorene Wasserspritzer erschaffen im Moos eine bezaubernde Miniaturlandschaft. 37 Meter stürzt der Brühlbach beim Uracher Wasserfall zu Tal – damit ist er der höchste Wasserfall der Schwäbischen Alb.

Schon der Weg zum Uracher Wasserfall ist ein Genuss. Inmitten der herrlichen Waldkulisse schlängelt sich der Pfad mit seinen Treppen hinauf. Oben angekommen, genießt du das Naturspektakel aus der Vogelperspektive. Die Aussicht über die Tuffsteinkante ist fantastisch. Deine Augen schweifen über das idyllische Maisental bis zur Burgruine Hohenurach. Dieser Anblick bleibt dir auch bei deinem Weiterweg entlang der Albkante erhalten. Bevor du deine Tour fortsetzt, kannst du dich hier auf dem Rastplatz noch stärken – die Hütte bietet auch im Winter ein trockenes Plätzchen. Nicht nur Pferdenarren sind entzückt vom Fohlenhof des Gestüts Marbach, das du durchquerst. Ein wildromantischer Leckerbissen folgt kurz darauf mit dem Gütersteiner Wasserfall.

Tourinfos
Länge: 10 km
Höhenmeter: 510 hm
Schwierigkeitsgrad: mittel (unsere Einschätzung)
Tipps: Trittsicherheit und feste Stiefel mit gutem Profil sind erforderlich. Aber Achtung, im Winter kann der Weg gefährlich glatt und zeitweise gesperrt sein.

Du willst am liebsten gleich loswandern? Hier findest du weitere Informationen.

Faszination aus Eis: der Uracher Wasserfall

Pittoreske Eiskunst 

3. Platz: Winterwanderung zum Schloss Lichtenstein

Wandern, wo Dornröschen von ihrem Prinzen wachgeküsst wurde: Entdecke den Winterzauber beim Märchenschloss Württembergs. Wie von Puderzucker bestäubt, präsentiert sich das Schloss Lichtenstein im Winter. Es thront spektakulär auf einem Felsen.

Hier beginnt die Traumtour namens „hochgehträumt“, ein Premiumwanderweg in Lichtenstein. Wenn du staunend vor dem Schloss stehst, wird dir gleich klar, warum gerade dieses der Drehort des Märchenfilms Dornröschen sein durfte. Während das Schloss noch ein recht junges Kleinod aus dem 19. Jahrhundert ist, steht nur einen Steinwurf entfernt die Burgruine Alt-Lichtenstein auf einem steilen Felssporn. Sie entstand zwischen 1150 und 1200. Beim Schloss kannst du verweilen und dich für deinen Weiterweg in einem der Restaurants verwöhnen lassen. Auch wenn es noch so sehr verlockt, einfach hierzubleiben, lohnt es sich, die Tour fortzusetzen. Es erwarten dich traumhafte Aussichtspunkte, etwa der Brunnenstein oder der Breitenstein. Letzterer beschert dir einen herrlichen Blick zurück zum Schloss.

Tourinfos

Länge: 10,9 km
Höhenmeter: 220 hm
Schwierigkeitsgrad: mittel

Tipps: Trittsicherheit und feste Stiefel mit gutem Profil sind erforderlich.

Du willst am liebsten gleich loswandern? Hier findest du weitere Informationen.

Wasserfall - Drei Schluchten

Märchenschloss Lichtenstein

Wasserfall - Drei Schluchten

Auf 817 Metern Höhe in spektakulärer Lage am Albtrauf erbaut

2. Platz: Winterwanderung rund um den Breitenstein

In der Liga der schönsten Aussichtsplätze der Alb spielt der Breitenstein ganz oben mit. Das 811 Meter hohe imposante Felsplateau liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb direkt am Albtrauf. Von hier eröffnet sich ein großartiger Panoramablick über die luftige Felskante. Vor deinen Augen breitet sich das Albvorland aus. In der Nähe thront die Burg Teck. Auch die drei Kaiserberge buhlen um deine Aufmerksamkeit. Bei klarer Sicht schweift dein Blick bis zum Stuttgarter Fernsehturm, zu den Schwarzwaldhöhen und zum Odenwald. Im Winter wabert im Tal an manchen Tagen noch dichter Nebel, während auf dem Breitenstein bereits der Schnee in der Sonne funkelt – ein unbezahlbares Erlebnis! Sobald abends die Sonne ihre letzten Strahlen schickt und sich der Horizont rot verfärbt, staunst du über ein weiteres Naturspektakel der Extraklasse.

Tipp: Aktive wandern von Bissingen an der Teck auf den Breitenstein, etwa auf dem Premiumwanderweg „hochgehadelt“. Wenn du in deinen Siebenmeilenstiefeln unterwegs bist, kannst du den Aussichtsplatz auch auf dem Alb-Nordrand-Wanderweg HW 1 entdecken. Willst du es gemütlicher angehen, parkst du auf dem Wanderparkplatz Breitenstein. Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten bis zum Ziel.

Tour-Idee „hochgehadelt“ mit Breitenstein, Hörnle, Burg Teck und Burgruine Rauber

Länge: 12,9 km
Höhenmeter: 580 hm
Schwierigkeitsgrad: mittel

Tipps: Trittsicherheit und feste Stiefel mit gutem Profil sind erforderlich.

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Wasserfall - Drei Schluchten

Der Breitenstein ist ein perfekter Platz, um den Sonnenuntergang am Albtrauf zu genießen 

Wasserfall - Drei Schluchten

Ein Gefühl wie über den Wolken

Wasserfall - Drei Schluchten

Fantastische Aussicht zur Burg Teck – der verschneite Baum bildet einen malerischen Rahmen

1. Platz: Winterwanderung rund um die Burg Hohenzollern

Wie Grimms Märchen entsprungen, präsentiert sich die winterliche Burg Hohenzollern. Die Burg ist die Krönung der Bilderbuchlandschaft der Zollernalb. Majestätisch thront sie in 855 Meter Höhe auf einem Bergkegel.

Die wohl schönste Sicht auf die Burg mit ihren zauberhaften Türmchen und Zinnen, hast du vom Zeller Horn. Selbst wenn dich dein Weg nicht direkt daran vorbeiführt, ist ein Abstecher empfehlenswert. Ein weiterer gigantischer Aussichtspunkt ist der Raichberg. Hier blickst du nicht nur zur Burg Hohenzollern, bei klarer Sicht kommt noch die Gipfelparade der Alpen hinzu.

Nachdem du die Burg Hohenzollern gebührend aus der Ferne bewundert hast, lohnt sich ein Besuch. In der kalten Jahreszeit wirst du eingehüllt von einem wahrlich königlichen Winterzauber. Du fühlst dich wie eine Königin oder ein König, wenn du durch die festlich geschmückten Gemächer schreitest. Ein Fest der Sinne erwartet dich auch im Außenbereich. Von den faszinierenden Illuminationen und besinnlichen Klängen wirst du in eine andere Welt entführt. Der Duft von Glühwein und Waffeln bringt dich auf die Erde zurück.

Tour-Idee Premium-Winterwanderweg „Wintermärchen“ (Deutschlands bester Winterpremiumweg)

Länge: 7,3 km
Höhenmeter: 170 hm
Schwierigkeitsgrad: mittel

Tipps: Nur bei guter Schneelage ist der Weg präpariert und begehbar.

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Wasserfall - Drei Schluchten

Die Burg Hohenzollern thront auf einem vollkommenen Kegelberg

Hinweise:
Die Werbung in diesem Beitrag für die Wanderwege, die ich nenne und verlinke, erfolgt unbeauftragt und ohne Bezahlung.

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Uracher Wasserfall

Uracher Wasserfall

Naturidylle und tosende Kraft

Wasserfälle strahlen eine besondere Kraft aus. Schon von Weitem ist das Rauschen des Wassers zu hören, das langsam zu einem Tosen anschwillt, je näher man kommt. 37 Meter stürzt der Uracher Wasserfall in die Tiefe. Im Winter ist er bei frostigen Temperaturen geschmückt mit imposanten Eiszapfen. Ein Naturschauspiel erster Güte. Schon der Weg zum Uracher Wasserfall ist ein Genuss. Inmitten der herrlichen Kulisse einer unberührten Natur schlängelt sich der Naturpfad mit seinen Treppen hinauf. Eine üppige Vegetation säumt den Weg. Bei Regenwetter im Frühjahr hat der Weg sogar einen besonderen Reiz, denn es sind unzählige Feuersalamander unterwegs. Jedes Tier hat seine individuelle Zeichnung. Da staunen nicht nur die Kinder.

Der schwarz-gelb gefleckte Feuersalamander erklimmt ohne Scheu den im Weg stehenden Wanderstiefel

Der positive Nebeneffekt eines Regentages ist, dass man fast alleine ist auf weiter Flur, was bei einem Premiumwanderweg wir diesem nicht selbstverständlich ist. Empfehlenswert ist es, die Tour etwas auszudehnen und den Wasserfallsteig zu erwandern. Mit 510 Höhenmetern und 10 Kilometern Länge erfordert er zwar etwas Kondition, aber es lohnt sich jeder Schweißtropfen.

Wasserfall Bad Urach Baden Württemberg
Oben tosend und wild, unten sanft plätschernd über weiche Moospolster: Uracher Wasserfall
Aufblühende Natur und bizarre Eisskulpturen : Der Uracher Wasserfall ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis

Der Weg ist gespickt mit vielen weiteren Highlights: Von einer Höhle über eine Hochwiese bis zum zweiten Wasserspektakel, dem Gütersteiner Wasserfall, ist alles vorhanden – gewürzt mit schönen Ausblicken ins Maisental.         

In vielen Kaskaden bahnt sich der Gütersteiner Wasserfall seinen Weg

Tipps:

  • Wir empfehlen festes Schuhwerk.
  • Die Tour ist auch für Kinder, die Wandern gewöhnt sind, ab etwa fünf Jahren geeignet.
  • Kinderwagen sind insbesondere wegen der Treppen nicht ratsam, wir haben jüngere Kinder in einer Kraxe mitgenommen.
  • Ein hübscher Rastplatz mit bewirtschafteter Hütte ist vorhanden.
  • Tour und aktuelle Infos auf der Seite von Bad Urach-Tourismus (unbedingt prüfen, ob die Tour im Moment möglich ist)