Weilheim an der Teck

Stadtrundgang in Weilheim an der Teck

Die Zähringer-Stadt Weilheim an der Teck blickt auf eine über 1250-jährige Geschichte zurück. Diese gilt es unbedingt bei einem Stadtrundgang zu entdecken. Vom historischen Rathaus über das Stadtschloss bis hin zur spätgotischen Peterskirche kann das „Städtle“ an über 20 Stationen auf einem Rundweg kennengelernt werden. An jeder Station findet sich eine Tafel mit interessanten stadt- und baugeschichtlichen Informationen.

Zauberhafter Stadtkern

Im historischen Stadtkern, der einst von einer Stadtmauer begrenzt war, reiht sich ein architektonisches Kleinod ans andere. Rund um den Marktplatz beeindrucken viele Fachwerkhäuser. Der Besucher erfährt faszinierende Details aus der bewegten Stadtgeschichte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Weilheim im Jahr 769.

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Start des Rundweges ist beim historischen Rathaus

Beim spätbarock-frühklassizistischen Rathaus von 1777 beginnt der „Rundweg durch das historische Städtle“. Bald nach der Verleihung des Stadtrechts 1319 ließ Graf Ulrich von Aichelberg die Stadtmauer errichten, die zweite Station, die besichtigt werden kann. Es folgen Lindach- und Grabenstraße, Oberes Tor und drei Gebäude in der Marktstraße. Die Wege sind kurz, die Kamera bleibt gezückt, bis man am „Kapuzinerhaus“ in der Amtgasse ankommt. Hier wirkte ab 1565 der Stadtschreiber und deutsche Schulmeister. Ein beeindruckender Neidkopf unter dem Giebel ziert das schöne Fachwerkhaus, in dem heute die Stadtbücherei beherbergt ist. Weiter geht es zum heutigen Bürgerhaus, das 1557 als Diaconathaus für den 2. Stadtpfarrer erbaut wurde. Auch der Lyriker Eduard Mörike verbrachte hier 1833 seine Zeit als Vikar.

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Marktstraße 5
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Schupfen

Aus dem Staunen kommt man nicht raus, schnell folgt das Pfarrhaus und das älteste heute nachgewiesene Gebäude Weilheims in der Amtgasse 5. Nächste Höhepunkte sind Stadtschloss, „Schupfen“, Amthaus und Gastwirtschaft „Post“, deren Name auf die Postkutschenlinie Kirchheim-Weilheim hinweist. Vorbei am Zähringerwappen und am Unteren Tor besichtigen wir den vergleichsweise jungen Marktbrunnen aus dem Jahr 1937 und widmen uns der spätgotischen Peterskirche, die 1489 bis 1522 erbaut wurde. Weitgehend erhalten sind die Wandmalereien in der Kirche.

Bertoldsplatz und Peterskirche

Eine Stadt am Blütenmeer

Weilheim ist eine bunte Stadt in einer malerischen Umgebung, reizvoll am Rand der Schwäbischen Alb liegend. Im Wandel der Jahreszeiten liegt hier ein besonderer Reiz.

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Kirschblüte

Beginnend im Frühjahr, wenn Abertausende von Obstbäumen die Landschaft in ein weißes Meer aus Blüten hüllen. Weiter geht es im Sommer mit herrlich gelben Feldern und würzig duftenden Wiesen. Der Herbst folgt mit bunten Laubwäldern und Streuobstwiesen. Und die Stadt ist ein Weinanbaugebiet, hier thront Württembergs höchster Weinberg. Wie das Jahr beginnt, endet es so manches Mal in Weiß: Wenn schneebedeckte Wiesen und Wälder zu einer kleinen Wanderung verführen.

Wandern und Radfahren

Weilheim mit dem eingemeindeten Stadtteil Hepsisau ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Gut ausgebaute Wander- und Radwege laden zum Wandern, Spazierengehen, Joggen und Radfahren ein. Mit seiner traumhaften Lage am Albtrauf ist Weilheim Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren auf der Schwäbischen Alb. So sind viele Rundwanderwege, ein Rollstuhlfahrweg sowie Rad-, Mountainbike- und Inlinertouren ausgewiesen.

Sehenswürdigkeiten

Limburg

Schon von weitem ist der Weilheimer Hausberg sichtbar: die Limburg, ein ehemals aktiver Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans. Wie ein grünes Sahnehäubchen thront der schön ausgebildete Kegelberg auf rund 600 Meter über NHN. Gekrönt ist die Limburg mit einigen Linden, die sich idyllisch über den mit Magerrasen bedeckten Gipfel erheben. Darunter befindet sich, einem Gürtel gleich, eine Zone mit Wald, Gebüsch und Weinreben. Ausgedehnte Streuobstwiesen bedecken den unteren Hangabschnitt. Über den Streuobstanbau kann auf dem Natur- und Kulturlehrpfad rund um die Limburg einiges erfahren werden.

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Weilheimer Hausberg: die Limburg

Peterskirche

Die Geschichte der Peterskirche geht bis ins Jahr 1089 zurück, als die romanische Vorgängerkirche geweiht wurde. Die heutige Peterskirche wurde in den Jahren 1489 bis 1522 im spätgotischen Stil erbaut. Bis heute erhalten ist die vorreformatorische Ausmalung Jüngstes Gericht, Stifterbild und Rosenkranzbild.  Wunderschön ist die älteste Barockorgel und wertvollste Denkmalorgel des Landkreises Esslingen, die 1795 der Weilheimer Orgelbauer Andreas Goll fertigte.

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Peterskirche

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